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Wer die noch kennt, der ist wahrlich ein alter Furz: Witthüser & Westrupp, die Barden, die uns Lieder von Vampiren, Nonnen und Toten, Trips und Träume, den Jesuspilz und natürlich den Bauern Plath schenkten. Schon 1973 löste sich das Duo auf, Westrupp verschwand in Essen, Witthüser in Italien. Vielleicht stammt aus dieser Zeit Bernd Witthüsers Idee, den Hendrix-Song »All along de Watchtower« in finsterem Mafia-Italienisch zu rezitieren: Witthüser tingelt gelegentlich durch YouTube, meist unter den Decknamen »kazzoobee«, Ruhrthaler Hausmusik oder Bernelli Musicservice, eine Person in vielfacher Ausfältelung, eine abenteuerliche Mixtur aus dem lieben Augustin und Francois Villon, aus Timothy Leary und Bob Dylon, Walther von der Vogelweide und Hannes Wader, oder Brassens, oder La Strada. Jetzt wo es draußen dunkel wird - zündet eine Flamme an, aber öffnet niemandem die Tür. Und hört dem Meister zu: »Outside in the cold distance a wildcat did growl, two riders were approaching and the wind began to howl…« [danke, Nippeshexchen!] |
bisschen Senf dazu?
von Gianpiero Laval
am 07. Nov
um 22:31 Uhr
Toll, dass du Witthüser & Westrupp wieder ausgegraben hast. Erinnerungen werden wach :-) von
am 08. Nov
um 0:24 Uhr
Genial! Deshalb liebe ich youtube! von
am 08. Nov
um 2:00 Uhr
Mensch, majo… Die habe ich tatsächlich noch gehört, alter Sack, der ich bin. Westrupps Website fand ich vor einiger Zeit und fand sie schrecklich spießig, aber Witthüser hatte ich vollkommen aus den Augen verloren und wusste gar nicht mehr, dass den noch gibt. Danke für die Wiederentdeckung (auch wenn “All Along the Watchtower” natürlich von Bob Dylan ist…) von
am 08. Nov
um 10:24 Uhr
...und ich als mittelalte Säckin kam drauf, als ich zuerst von Novalis “Es färbte sich die Wiese grün” zufällig wiederfand (kennt die auch einer?). zurück zu IT&W
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