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1972 gingen visionäre Fernsehmacher davon aus, dass man im Jahr 2000 nur noch 25 Stunden in der Woche arbeitet und mit 50 Jahren in Rente geht. Das bestätigt das Gefühl, das viele Menschen haben: in diesen 40 Jahren ging es technisch sehr rasant nach vorne, aber gesellschaftlich und sozial sind wir teilweise hinter das Niveau des Jahres 1972 zurückgefallen. So ist das mit Prognosen - besonders wenn sie die Zukunft betreffen: kueperpunk hat die halbstündige Sendung (hier in drei YouTube-Teilen) schon gesehen: »Wir werden Zeugen des Alltags eines deutschen Junggesellen im beginnenden 21 Jahrhundert. Sein Singleapartment ist hochmodern eingerichtet - was für die Macher nichts anderes bedeuten konnte, als das es aussieht wie eine hochmoderne Junggesellenbude aus dem Jahr 1972 - , er ernährt sich von Astronautennahrung, konsumiert ständig einen von rund 15 Fernsehkanälen, kommuniziert nur per Bildtelefon und erreicht seinen Arbeitsplatz per Schwebebahn und Mietelektroauto. Selbstverständlich arbeitet er in einem Rechenzentrum, das Daten verkauft – nein, nicht Google, aber zumindest erahnten die Filmemacher, wohin die Entwicklung geht. Informationen werden natürlich auf Magnetbändern gespeichert, während Programme nach wie vor per Lochkarte eingegeben werden. Mit ihrer Einschätzung des Stands der Computertechnologie und der Vernetzung liegt die Dokumentation um Lichtjahre daneben. Aber das Internet hat 1972 so gut wie niemand vorausgesehen.« |
bisschen Senf dazu?
von Kai Ludwig
am 25. Feb
um 14:59 Uhr
Passt bis auf die IT eigentlich ganz gut, zumindest für eine 28-Jahre Prognose. Und die geschilderten Risiken haben wir ja auch ganz gut in den Griff bekommen. Ob uns das wohl mit unserem Klimaproblem auch gelingen wird? Spannend ist bzgl. IT und Science-Fiction übrigens auch: http://www.ofdb.de/plot/65640,166663,Datenpanne—-das-kann-uns-nie-passieren. Der Film ist leider nur auf Anfrage als Privatkopie beim ZDF zu bekommen, aber inhaltlich ganz nett. von
am 25. Feb
um 20:56 Uhr
Flachbildschirme, Teleshopping, Videochat, TGV, Ökolandwirtschaft und Elektroautos—ich finde auch, die lagen gar nicht so schlecht. Am schlimmsten finde ich da fast schon, dass Plastikbecher und Pappgeschirr das kulinarische Nonplusultra des 21. Jahrhunderts sein sollen (obwohl: MacDonald’s?) - und natürlich den schon von majo zu Recht beklagten Umstand, dass wir seitdem sozial zurück- statt fortgeschritten sind. zurück zu IT&W
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