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Linden Lab Enterprise (Codename »Nebraska«) wird ab 55.000 Dollar kosten - US-Dollar, nicht Linden Dollar. Das meldet die Financial Times soeben in einer Vorabmeldung zur heutigen LL-Pressekonferenz: 12:30 Uhr »Linden Lab, Second Life’s creator, is offering a complete package, rather like Google’s bright yellow search appliance. It will supply and provide support for a server that can be added to a company network, with a private version of Second Life installed on it. Pricing starts at $55,000.«
Gottseidank: alle Sorgen wegen einer Invasion aquatischer Pelzwesen, die sich an halbnackten gefesselten Erdlings-Frauen vergehen wollen, sind völlig unbegründet: die US-Navy hat das jetzt voll im Griff. 18:00 Uhr : die offizielle Meldung im LL-Blog: laut Produktseite gibt es acht vorgefertigte Regionen (und 25 weitere, die man nach Bedarf mounten kann), Möglichkeit für bis zu 800 Avatare, 10 »multikulturelle Arbeits-Avatare« im Business-Look (Bild rechts), Admin-Panels, Transfer von eigenem Content aus SL, Transfer von anderem Content gegen schriftliche Erlaubnis des Creators. Wie sagen die cybavarianischen Baumeister? »Kannst glei löschen, des G’lump!« 19:30 Uhr: Wir schalten zur Übertragung von »Future of the Enterprise« - live als Mixed Reality Event aus San Francisco (Beginn ca. 20 Uhr). Etliche Tonausfälle konnten die ziemlich konventionelle Präsentation nicht beleben. Dazu gelernt: öde diskutierende Avatare sind um nichts interessanter als öde diskutierende Menschen. Update 5.11.: In der US-Presse hat die LL-Ankündigung bisher nur ein schwaches Echo, die deutsche Presse hat bisher ebenfalls kaum Notiz genommen. Wir sind gespannt, wie Linden Lab hierzulande ihre 55.000 Dollar-Lösung gegen das kostenlose, transparente und extrem entwicklungsfähige OpenSimulator positioniert. Kritik aus der Community: »Correct me if I’m wrong, but this is just a very expensive version of OpenSim? Furthermore, you can’t look under the hood of this package unlike with regular free OpenSim? I must ask: in what way is this a good deal? Besides the LL logo, it delivers very little, it seems to me.« »Server specs? Maintenance and upgrade details? 55K for a beta product?« »How can Linden Lab convince the content creation community that these corporate clients using this solution are not “copybotting” (taking unlicensed exports to override DRM/Permissions) our main grid content and taking it to their “Enterprise behind their firewall” minigrid?« |
bisschen Senf dazu?
von Kai Ludwig
am 04. Nov
um 15:35 Uhr
War ja klar, die letzten Ausschlachtungsversuche von LL an ihrem SL(TM). Das passt ja in jedes Budget. Ich nehm 10 davon ... Wenn ich $55.000 US pro Kunde in die Hand bekäme, könnte ich das mit OpenSimulator aber locker auch selber auf die Beine stellen und sogar zügig unterbieten. von Kai Ludwig
am 04. Nov
um 19:05 Uhr
M. E. haben die GMT-8, d. h. Start ist 20:00 Uhr hier bei uns (GMT+1). Wir müssen wohl noch eine Stunde warten. http://wwp.greenwichmeantime.com/time-zone/usa/pacific-time/ von
am 04. Nov
um 19:31 Uhr
wenn wir das jetzt noch ins Kino legen könnten… ;) Jemand Chips? Bratwurst? Eis?? von Kai Ludwig
am 04. Nov
um 19:59 Uhr
Durchgetestet ... das turbotolle topaktuelle SL(TM) kann ja nur Quicktime streamen. Und UStream benutzt FLV. Also keine Chance, vor allem nicht live. Einen Service für Restreaming konnte ich auf die Schnelle nicht auftreiben. von Kai Ludwig
am 04. Nov
um 20:07 Uhr
Öhm, hat irgendjemand Ton? Ich vermisse den auf zwei unabhägigen Rechnern ... von
am 04. Nov
um 20:40 Uhr
Ton kostet extra… ;) von Kai Ludwig
am 04. Nov
um 20:40 Uhr
Mit Ton auch nicht interessanter. Definitiv der Beginn der letzten Zuckungen von Linden Lab und ein Zeichen für den Ausverkauf von Second Life(TM). Kalter Kaffe, stark überbewertet und völlig überflüssig in Rahmen des verknüpften Preismodells. Open Neuland auf der Basis der Second Life(TM) kompatiblen Open Source Software OpenSimulator läuft schon seit über einem halben Jahr stabil hinter einer Firewall als u. a. auch als Unternehmenskommunikationslösung. Kostet aber deutlich weniger ... Was ist also bitte neu an der proprietären Closed Source Software “Nebraska”? von
am 04. Nov
um 20:48 Uhr
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