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21:00 Uhr: Christian Wulff wird wohl neuer Bundespräsident. Er setzte sich in der Bundesversammlung im dritten Wahlgang gegen den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck durch, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Koalitionskreisen erfuhr. 20:00 Uhr: Glasers Orakel: Rotkippchen und der böse Wulff 19:25 Uhr: Spiegel Online: “Egal, wie dieser Wahltag endet, diese Präsidentschaftskür hat nur einen wirklichen Sieger: Joachim Gauck. Den Charismatiker, der zu einem neuen Vorbild für einen anderen Stil in der Politik geworden ist.” Gregor Gysi gibt offiziell bekannt: Luc Jochimsen tritt nicht mehr an. 19:15 Uhr: laut AFP zieht Luc Jochimsen ihre Kandidatur zurück. Gauck kann damit auf Stimmen der Linken hoffen. 18:30 Uhr: laut ARD-Reportern wird die Linke ihren Wahlleuten im dritten Wahlgang das Stimmverhalten freigeben – dies könnte zusätzliche Stimmen für Joachim Gauck ermöglichen. Wegen der Beratungen der Farktionen verschiebt sich der dritte Wahlgang um mindestens eine halbe Stunde. Die zweite Ohrfeige für Merkel: Wulff erhielt nach Angaben von Bundestagspräsident Norbert Lammert 615 Stimme - 8 weniger als für die absolute Mehrheit notwendig gewesen wären. Wulff erhält 615 statt der nötigen 623 Stimmen, Gauck 490, Jochimsen 123. Die Linke entscheidet es nun wirklich: “Das ist für die Linke eine Chance”, sagt der Vizevorsitzende der Linksfraktion. Im dritten Wahlgang genügt die einfache Mehrheit. 17:00 Uhr : Reuters meldet “aus Parlamentskreisen”, dass Wulff auch im zweiten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat. Union und FDP haben eigentlich eine komfortable Mehrheit von 644 Sitzen - 44 Wahlmänner und -frauen haben Wulff damit die Stimme verweigert. SPD und Grüne haben 462 Stimmen - Gauck hat also 37 Stimmen von Wahlmännern der anderen Parteien bekommen. Luc Jochimsen landete mit 126 Stimmen - zwei mehr als Linken-Wahlleute - auf dem dritten Platz. Die Regierungskoalition kann damit ihre Mehrheit nicht nutzen - und demonstriert ihre Handlungsunfähigkeit. 14:30 Uhr: Wulff verfehlt mit 600 Stimmen die absolute Mehrheit von 623 Stimmen der insgesamt 1244 Wahlleute, Gauck erhält 499 Stimmen. Mit dieser überraschend deutlichen Schlappe für den CDU-FDP-Kandidaten wird ein zweiter Wahlgang notwendig. |
bisschen Senf dazu?
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