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Von Janos Nibor (Lenwë Eledhwen), übertragen von Nose Mann, bebildert von Roko Johin Kapitel 1 – Felagund und der Grid 19. Januar 1907: Es mag eigenartig, nein, sogar beängstigend klingen, aber Felagund und all die Inseln, die es umgeben, sind vulkanischen Ursprungs. An genau dem Ort, wo ich hier gestrandet bin und nun seit zwei Jahrzehnten lebe, erhob sich einst ein mächtiger Vulkan - weit höher als man es heute vermuten würde. Doch Elfen gab es damals noch nicht, nicht hier zumindest. Sie kamen erst gegen 800 n.C. auf diese Insel. Wohl aber gab es die Makukken, ein Volk von kleinwüchsigen Seefahrern, die schon seit über zwei Jahrtausenden die nördlichen Meere erforschen und kartographieren. Und so berufe ich mich im Folgenden auf die Aufzeichnungen des Elfen Gebris Breon, von seinen Mitelfen mehr oder weniger liebevoll „der Hobbit“ genannt. Bis heute weiss ich leider nicht, was der Name bedeutet. Vielleicht weil er nicht größer war als ein Durchschnitts-Makukke, pflegte er als einziger Elf engen Kontakt zu diesen kleinwüchsigen Seefahrern. Er sammelte in seinem Erdhügelhaus alle Unterlagen, die er diesen gewitzten Gaunern abluchsen konnte. Manchmal im Tausch gegen Gold, aber nicht selten auch für sehr befremdliche Gefälligkeiten. Dazu aber später mehr. Ich gebe zu, dass ich mich mit Gebris, obwohl dieser seit Ewigkeiten dahingeschieden ist, am ehesten verstanden hätte: ebenso ein Sammler wie ich, verrückt nach Wissen und kuriosen Geschichten, doch bisweilen ein schlechtes Händchen bei der Auswahl seiner Frauen. Er war es, der als erster Elf das Geheimnis des mystischen Grids zu ergründen versuchte. Denn auch er fragte sich, was mit den vielen Vulkanen auf der Inselgruppe rund um Felagund geschah, die einst mehr als aktiv waren. Also hier seine Theorie - sie klingt, so unheimlich und befremdlich sie sein mag, für mich plausibel. |
bisschen Senf dazu?
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