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Heute, Ihr Freunde, jähren sie sich wieder - die beiden Gedenktage, die auf seltsamste und undurchsichtigste Weise auf ewig miteinander verbunden sind: der “Tag des Handtuchs” (Towel Day) als Gedenktag für Douglas Adams und der “Tag des Gurkensalats” (Cucumber Salad Day) als Geburtstag von IT&W. Warum der Towel Day am 25. Mai gefeiert wird, ist schnell geklärt: er ist der letzte Tag eines Jahres, bei dem der Tag genau der Monat zum Quadrat ist (25.5.: 52 = 25). Weiterhin ist die Summe aus den Hexadezimalzahlen 2516 + 516 = 4210 im Dezimalsystem 42. Das erklärt doch einiges.
Aber genug nostaliert - in diesen schweren Zeiten (Griechenland, Ballack und dergl.) müssen wir Handtuch-Froods nach vorne blicken! Es gibt noch so viel zu tun: Google hat das Handtuch noch immer nicht als Thema für ein Doodle anerkannt, trotz einer machtvollen Petition! Die graubärtigen Forscher am Teilchenbeschleuniger des CERN (und ihre blutjungen Assistentinnen) sind per Definition die Spezialisten für die Erforschung des Lebens, des Universums und des ganzen Rests, und so wundert es nicht, dass das jüngste Gebäude auf dem CERN-Gelände die Nummer 42 trägt: »The fact that CERN’s latest building carries the number 42 has not escaped the attention of people both inside CERN and outside, particularly as we approach the anniversary of Adams’ untimely death in May 2001.« Als bisher einzige Nation der Erde hat die kürzlich gegründete ”Military Republic of the Deltan Imperium”, umgeben vom US-Staat Illinois, den Towel Day als offiziellen Feiertag anerkannt. Andere Staaten sollten sich hieran bitte ein Beispiel nehmen! Im Unschärfebereich der Nicht-Nachvollziehbarkeit und Un-Wahrscheinlichkeitl verbleibt auch die Partei der ”landesweiten liberalen Handtuchträger” (LLH), über die nichts weiter zu erfahren ist, außer dass jede Woche das stärkste Mitglied automatisch Parteichef wird. Die Generation Facebook macht dasselbe wie in jedem Jahr: heute zwischen 19.00 Uhr und 19:15 Uhr treffen sich alle Hoopys zu einem Flashmob auf dem Berliner Alex (vor der Weltzeituhr). Zum Abschluss der Aktion wird jemand laut aus “Per Anhalter durch die Galaxis” vorlesen. Nuja. Weblogs haben in der vergangenen Dekade ihren Hype Cycle zuverlässig durchmessen: technologischer Durchbruch, Gipfel der überzogenen Erwartungen, Sumpf der Sascha Lobo-Depression, Pfad der Erleuchtung und Plateau der Produktivität. Das alte gelbe Weblog mit dem viel zu langen Namen aber ist längst wieder zu neuen Ufern unterwegs: es berichtet im gewohnten Themen-Durcheinander von den Pionierjahren der virtuellen OpenSource-Universen - aus einer avantgardistischen Randposition in Klein-Bloggersdorf, die es sich wohl verdient hat. Lasst uns feiern, Freunde: den Tag des Handtuchs im Gedenken an den großen Dichter der Fünfteiligen Trilogie, indem wir den ganzen Tag ein Handtuch mit uns herumtragen. Wenn Ihr Unternehmen mal wieder so richtig baden geht, schützt Sie allein Ihr Handtuch. Glauben Sie Douglas Adams und der Financial Times. Und dem kleinen gelben Weblog am Rande von Klein-Bloggersdorf, das seinem Schreiber und offenbar sogar gelegentlich seinen Lesern in diesen neun Jahren viel Spaß bereitet hat. Nur eines werden wir heute nicht und nimmermehr: das Handtuch werfen. (Bild von Gianluca Neri) |
bisschen Senf dazu?
von Der Schockwellenreiter
am 25. May
um 9:10 Uhr
Einen harzigen Glühstrumpf aus Berlin. Mögest Du immer ein rettendes Handtuch dabei haben ... von
am 25. May
um 12:56 Uhr
Eben. Das Ruhelose (IT&W) trifft das Standhafte (Towel). Das macht den 25.05. jedes Jahr zu etwas Besonderem. Schöner Artikel. Und - schönen Geburtstag. ;) von Sturmwarnung (aka Chronistin)
am 25. May
um 21:05 Uhr
Spät, aber dafür herzlich: Glückwunsch auch aus Wien! Wir haben den Towel Day würdig begangen, und zumindest ich hab auch auf IT&W angestoßen. :) zurück zu IT&W
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