Der Senf zu: OpenSim wächst dreißigmal schneller als Second Life
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OpenSim wächst dreißigmal schneller als Second Life vom 24. Jan. 2010 aus "Neue Welten"

Die Gesamtzahl der Regionen (Sims) in den Top 40-OpenSim-Grids stieg im vierten Quartal 2009 von 5.613 auf 7.246: eine Wachstumsrate von 29 Prozent in drei Monaten, oder 177 Prozent auf das Jahr umgerechnet. Dagegen gab es in Second Life im vergangenen Dezember 23.900 Resident-Sims - ein Zuwachs von nur 6 Prozent gegenüber Dezember 2008. Bei gleichbleibendem Trend wird die Landmasse der OpenSim-Grids die von Second Life in etwa einem Jahr überholen.

imageWenn man allerdings die Nicht-Top 40-Sims, die hunderte von nicht-öffentlichen und die vielen tausend privaten Grids, die nur zum Teil in der Metaverse Ink-Suchmaschine gelistet sind, mitzählt, und eine weitere Beschleunigung der OpenSim-Entwicklung im Laufe des Jahres unterstellt, dann wird OpenSim noch im Jahre 2010 mehr Landmasse besitzen als Second Life. Der Grund ist klar: die Kosten für einen Sim in einem OpenSim-Grid liegen zwischen 0 Euro für eine eigene lokal gehostete Sim und - bei Open Neuland - 80 Euro für eine professionell gehostete Region. Ca. 210 Euro kostet dasselbe bei Linden Lab.

Dazu kommen Features, von denen man in SL nur träumen kann: wer eine Sim archiivieren will, kann ein Backup der gesamten Region auf die lokale Festplatte seines eigenen Rechners machen. Wer will, kann den Zugang zu seinem gesamten Grid auf bestimmte Usergruppen wie Studenten oder Mitarbeiter beschränken, oder aber sein Grid völlig frei zugänglich machen, mit Teleports von und zu anderen Grids [via Hypergrid Business].

Und wo das Land billig ist und die Möglichkeiten unendlich (und wo Indianer fehlen), da kommen nach den Pionieren auch die Massen. Ich glaube, man kann ohne Übertreibung sagen: OpenSim ist im Rückspiegel von Second Life aufgetaucht - und es setzt zum rasanten Überholen an. Eat dust, Linden Lab.


bisschen Senf dazu?

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