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Hochleistungs-Computing sei im Moment auf kleine Märkte beschränkt - aber buchstäblich die gesamte Welt könne davon profitieren, wenn das Supercomputing die Basis eines »Frameworks für Killer-Applikationen« bilde. Dieses Framework sei das 3D-Web, das von Cloud-Technologien und der HPC-Industrie getragen werde, so Rattner. Das 3D-Web werde nicht nur virtuelle Welten beinhalten, sondern weitere Interaktionsmöglichkeiten für die Menschen und Industrie-Platformen zum Test neuer Produkte. Rattner stellte OpenSim als interoperable 3D Internetplattform vor, holte zwei prominente OpenSim-Gastredner auf die Bühne und betonte die Notwendigkeit von Hypergrid-Reisen. »Das 3D-Web bildet die Infrastruktur für Killer-Anwendungen, durch die das Wachstum des Hochleistungs-Computing gestärkt und die Forschungsleistungen erhöht werden», so Rattner. »Nach meiner Überzeugung ist nichts wichtiger für die langfristige Gesundheit der HPC-Industrie als die Entwicklung und weitreichende Benutzung von 3D Web-Technologien.«
Justin Rattner stellte die 3D-Plattform OpenSim als die Plattform heraus, die bereits vorhanden ist und interoperable Welten ermöglicht. Als Anwendungsbeispiele holte er Shenlei Winkler, die Leiterin des Fashion Research Institute [wir berichteten] auf die Bühne, die in der OpenSim-Welt ScienceSim aktiv ist. Shenlei Winkler ist auch für große Installationen im ScienceSim und anderen OpenSim-Welten verantwortlich, die von Intel gehostet werden. Als zweite OpenSim-Protagonistin sprach Crista Lopes, die über das Hypergrid-Protokoll und die Möglichkeiten von Hypergrid-Teleports sprach: Crista Lopes (»Diva Canto«, Bild rechts) ist Informatik-Professorin und Erfinderin des Hypergrid-Protokolls. Die OpenSim Diva Distribution, eine freie, vorkonfigurierte Installation für OpenSim auf allen Rechnerplattformen vor oder hinter der Firewall, stammt ebenfalls von ihr. Meine Einschätzung: natürlich muss man bei dem Gesagten die üblichen PR-Abstriche machen und berücksichtigen, dass hier massives Lobbying für die Supercomputerindustrie angesagt war - trotzdem wurde hier OpenSim auf eine bisher nicht erreichte weltweite Wahrnehmungshöhe gehievt. Nicht nur stellte Rattner das 3D-Web als zukünftiges zentrales Spielfeld für Supercomputing heraus, er zeigte auch, wie weit OpenSim technologisch bereits jetzt vor Second Life liegt. Nach dieser Rede sollte klar sein: die Zukunft gehört dem 3D-Web, und das 3D-Web gehört OpenSim. [Update 21. Nov.] Heise: »Rattner wählte als neue Herausforderung, die möglichst viel Prozessorleistung erfordert, das 3D-Internet oder 3D-Web und stellte in diesem Zusammenhang den 3D-Application-Server OpenSim gemeinsam mit Professorin Crista Lopes vor.« |
bisschen Senf dazu?
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