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IT&W-V10. 711 Beiträge, 579 Kommentare. Born 2001, still going strong.
::: 29. August 2010

 :: Schlingensief 

Rainer über das schlimme Schicksal, im Tode von Heuchlern gefeiert zu werden: und wenn der es sich erlauben kann, nichts zu Christoph Schlingensief zu schreiben, dann darf ich als temporärer konkomitierender Teil der “Mülheimer Mafia” (Helge Schneider, Schlingensief, Nekes und dergl.) doch wohl erst recht nicht! Also schreib ich nichts zu seinem Tod:

den Schlingensief hab ich gefürchtet, weil ich um meine damalige Frau (die) gefürchtet habe, wenn der in der Nähe war. Ich erinnere mich, dass er simultan mit einer 18jährigen und einer 20jährigen sowie deren beider Mutter liiert war, in dieser Zeit damals. Alles lag diesem liebenswerten Charmeur zu Füssen, wie einer Katze, von der man sich selig lächelnd geduldig zerkratzen läßt. Er sah sich damals noch nicht so richtig als Künstler, eher als Ausprobierer (und ich meine jetzt nicht nur die Frauen!), assistierte bei Nekes’ Filmen. Dann kam sein erster eigener: “Tunguska – Die Kisten sind da”, ein völlig beklopptes Durcheinander um die Explosion in Sibirien, mit einem völlig bekloppten Alfred Edel (eine Art Kinski in dick). Ich erinnere mich, dass wir sehr sehr oft in der Mülheimer Fussgängerzone beim Italiener saßen, und ich mich ständig fragte, ob Helge oder Christoph verrückter waren, und was ich da verloren hätte; Nekes fragte sich das wahrscheinlich auch gelegentlich. Werner Nekes und seine Frau Dore O. waren für die Weintränkung der “Mafia” und die kalte Pizza am Morgen zuständig, und Werner war natürlich die dunkle Sonne, um die wir “minor moons” kreisten.

Und deshalb danke ich Rainer aufrichtig für das Video mit Christoph und Michel Friedman beim Italiener: ein Dejavu…

Quelle: {quelle}  |  von majo zur Mahlzeit!  0x Senf , 2915x besichtigt |   aus: Events   |   Permalink  | Liebe Redaktion...



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