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IT&W-V10. 413 Beiträge, 282 Kommentare. Born 2001, still going strong.

::: 09. November 2009

 :: A Brave New World 

Was machst du in deiner Freizeit? Vielleicht die Erde in 3D nachbauen? Ein paar 3D-Freaks rund um eine winzige Startup-Company sind dabei:

Ein kurzes Preview auf eine Entwicklung, mit der jedermann seinen Teil des gesamten Planeten nachbauen kann - wer die Welt nachbauen will, läßt sich am besten von der Welt helfen. Die Basis bilden frei verfügbare Daten aus der Public Domain: Straßen-, Satelliten- und Luftbilder als Vektordaten, auf denen man sein Haus oder seinen Stadtteil nachbauen und für den Rest der Welt verfügbar machen kann. Das Projekt ist noch in einem frühen Stadium, das Geschäftsmodell ist bestenfalls vage - aber eine würdige Herausforderung für Baumeister, denen ein Grid zu klein wird… [via Edge Online].

Quelle: {quelle}  |  von majo unwesentlich später  0x Senf , 3x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 07. November 2009

 :: Chitty chitty bang bang 

And now to something completely the same procedure as every day: eine Reise durch die blühende Phantasiewelt von Terry Gilliam, Steampunk, Burning Man-Festival, Western aus der Spielzeugkiste und einem CASE-Dampftraktor!:
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Die arte-Sendung lief schon gestern, aber für uns Zeitreisende ist das ja die geringste Schwierigkeit! Danke an oldman für den temporalen Teleport! [Absolut imperativer Guckbefehl!!]

Quelle: {quelle}  |  von majo am späten Nachmittag  0x Senf , 5x besichtigt |   aus: Steampunk   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

 :: The Old Fart Competition (17) 

Wer die noch kennt, der ist wahrlich ein alter Furz: Witthüser & Westrupp, die Barden, die uns Lieder von Vampiren, Nonnen und Toten, Trips und Träume, den Jesuspilz und natürlich den Bauern Plath schenkten. Schon 1973 löste sich das Duo auf, Westrupp verschwand in Essen, Witthüser in Italien. Vielleicht stammt aus dieser Zeit Bernd Witthüsers Idee, den Hendrix-Song »All along de Watchtower« in finsterem Mafia-Italienisch zu rezitieren:

Witthüser tingelt gelegentlich durch YouTube, meist unter den Decknamen »kazzoobee«, Ruhrthaler Hausmusik oder Bernelli Musicservice, eine Person in vielfacher Ausfältelung,  eine abenteuerliche Mixtur aus dem lieben Augustin und Francois Villon, aus Timothy Leary und Bob Dylon, Walther von der Vogelweide und Hannes Wader, oder Brassens, oder La Strada.

Jetzt wo es draußen dunkel wird - zündet eine Flamme an, aber öffnet niemandem die Tür. Und hört dem Meister zu: »Outside in the cold distance a wildcat did growl, two riders were approaching and the wind began to howl…« [danke, Nippeshexchen!]

Quelle: {quelle}  |  von majo am späten Nachmittag  4x Senf , 39x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

 :: Die Nacht der Wünsche [jetzt aber!] 

imageNach dem Scriptausfall vor zwei Wochen geht’s jetzt wieder: wie an jedem zweiten Sonntag abend findet auch morgen abend wieder die NACHT DER WÜNSCHE statt: YouTube-Musikvideos wünschen, gemeinsam gucken, tanzen und chatten.

8. November, 19 Uhr
Cinema Central, Neue Mitte, Open Neuland

YouTube-Musikvideos a la carte - ausgesucht von euch. Kommt und bringt YouTube-URLs mit! Oder lasst euch von unseren Video-DJs unterhalten, und tanzt und klönt den ganzen Abend!

Quelle: {quelle}  |  von Case am Nachmittag  0x Senf , 11x besichtigt |   aus: Events   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 06. November 2009

 :: Bauhaus virtuell 

Schöner langer und reich bebilderter Artikel über die virtuellen Bauhaus-Ausstellungen von »La Bea« (rechts) in art neuland (links),
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... wieder von der rasenden Reporterin, deren Name klingt wie der mitreißende Sound eines italienischen Motorrollers: Pia Piaggio.
Mehr - sehr viel mehr - hier...

Quelle: {quelle}  |  von Case frühabends  0x Senf , 11x besichtigt |   aus: Neuland   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

 :: Weird and truly wonderful 

Das Museum of the History of Science der University of Oxford zeigt:

Steampunkt hat mich in Second Life gehalten, weil ich nirgendwo sonst einen solchen Haufen gleichgesinnter Spinner gefunden habe. Viele Bilder auch bei Flickr (via kuperpunk)

Quelle: {quelle}  |  von Case zur Mahlzeit!  2x Senf , 42x besichtigt |   aus: Steampunk   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

 :: Die Fun-Theorie (2) 

Wie es plötzlich mehr Spass macht, etwas in den Papierkorb zu werfen statt daneben:

The Fun Theory - ein Wettbewerb um Ideen, wie man das menschliche Verhalten mit Witz und Spaß ändern kann. 

Quelle: {quelle}  |  von majo am Morgen  1x Senf , 34x besichtigt |   aus: Daily Bizzar   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 05. November 2009

 :: The Old Fart Competition (16) 

Die alten Fürze sind zwar alt, aber vor allem gnadenlos - deshalb geht’s jetzt weiter mit der »Show that never ends«!:

   

 
Zurrrrrrrrr Linken, Damen und Herren, sehen wir »The Killer« Jerry Lee Lewis mit »Great Balls of Fire« (bedankt, Schocki!). Jerry Lee und die Killerband geben übrigens am 27. November ein Konzert in - na wo? Klar: in Bocholt. In der Mitte sehen wir den jungen Guido Westerwelle als Sänger der Londoner Gruppe »Wire« mit »Eardrum Buzz«. Der Drummer hieß Robert Gotobed; er entließ sich 1990 selbst, als er bemerkte, dass Schlagzeuger unnötig sind (Cheers, Cartoonist! Ich will die Adresse von Knox seinem Mützenmacher!). Und abschlußendlich eine sehr seltsame Aufnahme der Beach Boys: »Ganz allein«, eine deutsche Version von »In my Room« von 1964: »Es gibt ein Ort da geh ich hin, Flust’re Freud und Leid, Ganz allein, ganz allein, Ganz allein.« Es heißt, eine »deutsche Liebschaft« von Wilson-Cousin Mike Love sei dafür verantwortlich gewesen, und das entschuldigt dann natürlich alles.

Quelle: {quelle}  |  von majo am späten Nachmittag  0x Senf , 21x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

 :: Die Fun-Theorie (1) 

Wie Musik das Leben der Leute verändert:

weil es plötzlich Spaß macht, die Stufen statt der Rolltreppe zu benutzen…

Quelle: {quelle}  |  von majo am frühen Morgen  1x Senf , 76x besichtigt |   aus: Daily Bizzar   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 04. November 2009

 :: Second Life Enterprise 

Linden Lab Enterprise (Codename »Nebraska«) wird ab 55.000 Dollar kosten - US-Dollar, nicht Linden Dollar. Das meldet die Financial Times soeben in einer Vorabmeldung zur heutigen LL-Pressekonferenz:

12:30 Uhr »Linden Lab, Second Life’s creator, is offering a complete package, rather like Google’s bright yellow search appliance. It will supply and provide support for a server that can be added to a company network, with a private version of Second Life installed on it. Pricing starts at $55,000.«

imageDas System bietet vorkonfigurierte Meetingräume und Konferenzzonen, ebenso wie einen Marktplatz für Zubehör, mit dem man Meetingräume oder »Tanks und Flugzeuge, falls man das Militär ist« auschmücken kann. Die offene Testphase für Second Life Enterprise beginnt heute, der offizielle Launch wird im nächsten Jahr erwartet. Die Entwicklung begann vor einem Jahr, zu den Teilnehmern am Betatest gehören IBM, Northrop Grumman, das Naval Undersea Warfare Center und DefenseWeb Technologies.

Gottseidank: alle Sorgen wegen einer Invasion aquatischer Pelzwesen, die sich an halbnackten gefesselten Erdlings-Frauen vergehen wollen, sind völlig unbegründet: die US-Navy hat das jetzt voll im Griff.

18:00 Uhr : die offizielle Meldung im LL-Blog: laut Produktseite gibt es acht vorgefertigte Regionen (und 25 weitere, die man nach Bedarf mounten kann), Möglichkeit für bis zu 800 Avatare, 10 »multikulturelle Arbeits-Avatare« im Business-Look (Bild rechts), Admin-Panels, Transfer von eigenem Content aus SL, Transfer von anderem Content gegen schriftliche Erlaubnis des Creators.

Wie sagen die cybavarianischen Baumeister? »Kannst glei löschen, des G’lump!«

19:30 Uhr: Wir schalten zur Übertragung von »Future of the Enterprise« - live als Mixed Reality Event aus San Francisco (Beginn ca. 20 Uhr).

Etliche Tonausfälle konnten die ziemlich konventionelle Präsentation nicht beleben. Dazu gelernt: öde diskutierende Avatare sind um nichts interessanter als öde diskutierende Menschen.

Update 5.11.: In der US-Presse hat die LL-Ankündigung bisher nur ein schwaches Echo, die deutsche Presse hat bisher ebenfalls kaum Notiz genommen.  Wir sind gespannt, wie Linden Lab hierzulande ihre 55.000 Dollar-Lösung gegen das kostenlose, transparente und extrem entwicklungsfähige OpenSimulator positioniert.

Kritik aus der Community: »Correct me if I’m wrong, but this is just a very expensive version of OpenSim? Furthermore, you can’t look under the hood of this package unlike with regular free OpenSim? I must ask: in what way is this a good deal? Besides the LL logo, it delivers very little, it seems to me.«

»Server specs? Maintenance and upgrade details? 55K for a beta product?«

»How can Linden Lab convince the content creation community that these corporate clients using this solution are not “copybotting” (taking unlicensed exports to override DRM/Permissions) our main grid content and taking it to their “Enterprise behind their firewall” minigrid?«

Quelle: {quelle}  |  von majo zur Mahlzeit!  8x Senf , 165x besichtigt |   aus: News & Views   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 03. November 2009

 :: Das Märchen vom Prim-Limit 

Jetzt, wo wir uns von den Linden Lab-Fesseln befreien, wird immer klarer, dass der Second Life-Betreiber das Potential virtueller Welten eher behindert als gefördert hat: Adam Frisby räumt mit den Second Life-Mythen und Legenden auf und erklärt, warum die angeblichen Grenzen von Prim-Anzahl und Prim-Größen keine sind - und erst recht kein Grund für überhöhte Preise und wirre Gebührenerhöhungen. Es gibt kein technisches 15.000 Prim-Limit, auch kein 45.000 Prim-Limit. Die Superhäuser von Shenlei kratzen zur Zeit an der 160.000 Prim-Grenze. Die Begründungen für die jahrelang von LL propagierten Begrenzungen datieren offenbar zurück in die Gründerjahre von Second Life, als es noch ein MMORPG mit Baller- und Bauwerkzeugen werden sollte:

OpenSimulator unterstützt im Prinzip jede Anzahl von Prims -  die wahre technische Grenze liegt in der benutzen Hardware, nicht in der Software. RAM ist der entscheidende Faktor - eine durchschnittliche Region beansprucht nach der Frisby-Faustregel ca. 1 bis 2 GB RAM. Die CPU-Leistung spielt laut Adam praktisch keine Rolle - ein einzelner Kern bewältigt locker eine Region.

Soweit ich mich erinnere, korrespondieren Adams Angaben zu denen unseres Server-Gottes Internet Engineer - der sich sicher die Gelegenheit zu einer Stellungnahme nicht entgehen lassen wird… (heute abend beim OpenSim-Stammtisch? ;)

Quelle: {quelle}  |  von Case am Morgen  1x Senf , 83x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

::: 02. November 2009

 :: Wo ist unser Geld? 

Der Mann mit dem Megaphon ist wieder da. Die Revolution beginnt im Herbst. In einem Kino in Ihrer Nähe.

Quelle: {quelle}  |  von majo am späten Nachmittag  1x Senf , 94x besichtigt |   aus: News & Views   |   Permalink  | Liebe Redaktion...

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